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Infos Mana Pools Nationalpark

Der Mana Pools Nationalpark ist das Highlight für jeden, der Simbabwes Natur in ihrer ganzen Wildheit und Abgeschiedenheit sehen will. Löwensuchen, Safaris auf eigene Faust und die einzigartige Landschaft rund um den Sambesi haben diese Gegend zum UNESCO Weltnaturerbe gemacht.

Mana bedeutet in der Sprache der Shona „vier“, aufgrund der vier großen, auch in der Trockenzeit mit Wasser gefüllten Wasserbecken des Sambesi, Chine, Chisambik, Long und Main. Zu jeder Regenzeit verwandelt sich die Flutebene des Sambesi in eine Seenlandschaft, die in der Trockenzeit wieder austrocknet. In dieser Ebene stehen vereinzelt Dörfer, die Muzarabani, in denen die Bewohner mit Hirse einen kärglichen Landbau betreiben. Ein Teil des Naturschutzgebiets liegt direkt an der Grenze zu Mosambik. Die hier lebenden Tiere können so auch bis nach Sambia wandern. Auf den Sedimenten aus der Karoo-Zeit stehen dichte Wälder, weiter gen Norden zum Sambesi hin wird die Gegend immer lichter. Die Landschaft wird vom wechselnden Wasserstand des Sambesi geprägt. Es gibt Uferlandschaften, Inseln, Sandbänke und Tümpel. Trockenere Gebiete sind von einem Wald aus Mahagoni, Ebenholz, Affenbrotbaum und wilden Feige bewachsen. Der Fluss und die Flutebene werden von steilen Klippen begrenzt.

Wer Hitze schwer verträgt, sollte am besten nicht in den Sommermonaten zwischen November und April kommen. Von Juni bis Oktober sind allerdings auch die meisten Tiere zu sehen, wenn sie sich zum Trinken an den Wasserlöchern versammeln.

Da die dauerhaft wasserführenden Tümpel in der Trockenzeit die einzige Wasserquelle im weiten Umkreis sind, versammeln sich hier zahlreiche Tiere. Das Gebiet ist daher beliebt zur Beobachtung von Großtieren. Nilpferde, Krokodile und viele Arten von Seevögeln kann man hier beobachten. Besonders Long Pool ist berühmt für seine Tierbeobachtungsmöglichkeiten und die vielen Elefanten, die hierher kommen. An den Uferterrassen suchen aber auch Wasserböcke, Affen, Zebras, Elenantilopen und Impalas nach Nahrung. Löwen, Geparden und Leoparden halten sich gerne in den Dickichten auf. Dazwischen leben über 350 Vogelarten.

Die 500 bei Einrichtung des Parks noch vorhandenen Spitzmaulnashörner sind teilweise Wilderern zum Opfer gefallen, aber zum größeren Teil in andere Nationalparks Simbabwes umgesiedelt worden.

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